Begegnung mit Schwerkranken und Sterbenden

Oh je, was sag‘ ich jetzt?

Oh je, was sag ich jetzt? Wie verhalte ich mich? Diesen Satz haben sicher schon viele von Ihnen gedacht, wenn Sie durch eine private oder vor allem auch berufliche Situation ungewollt mit Menschen konfrontiert wurden, die schwerstkrank oder auch sterbend sind. Das sind Begegnungen, auf die wir eigentlich nicht vorbereitet sind, die uns sprach- und hilflos machen, die unangenehm und bedrückend sein können. Diese Situationen erleben vor allem Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen, die nicht unmittelbar in die Betreuung von kranken Menschen involviert sind, und trotzdem in ihrer Tätigkeit mit schwerstkranken Menschen konfrontiert werden.

Inhalt:

  • Persönlicher Erfahrungsaustausch
  • Umgang mit Leid, Schmerz und Tod
  • Das Gespräch
  • Begegnung von Mensch zu Mensch

Ziel:
Die persönliche Auseinandersetzung mit Leben, Sterben und Tod ist eine wesentliche Vorrausetzung, um schwerstkranken und sterbenden Menschen begegnen zu können.
Im Wesentlichen geht es um die Vermittlung von Haltung, das wichtigste Instru¬ment in der Begegnung mit schwerkranken und sterbenden Menschen. Dabei bekommen das „bloße“ Dasein, das Aushalten von „Ohnmacht“ und die Wertschätzung gegenüber dem Anderssein des Anderen eine zentrale Bedeutung. Auch das Erfahren von persönlichen Grenzen ist wichtig und wird respektiert.

Zielgruppe:
Interessierte, Mitarbeiter aus nicht-sozialen Berufen (z. B. technischer
Bereich, Reinigung, Verwaltung, etc.)

Datum:
23.04.2015
15:00 – 18:30 Uhr

Teilnehmerzahl:
min. 12 Personen
max. 16 Personen

Ort:
Seminarraum Akademie Wels,
1. Stock, Gesundheitszentrum

Kosten:
45 €
Sabine Leithner, MScSabine Leithner, MSc
DGKS, akad. Expertin Palliative Care, Mobile Palliative Care Wels-Grieskirchen.
Eferding, Akademie für Gesundheit und Bildung, Palliative Care Klinikum Wels-Grieskirchen

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akademie wels