GIST-REGISTER

Das Österreichische GIST-Register (ÖGIST) wurde ursprünglich unter der Schirmherrschaft der Österreichischen Gesellschaft für chirurgische Onkologie (ACOASSO) sowie der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (ÖGHO) gegründet. Das Österreichische GIST-Register besteht seit 01.01.2009 und ist offen für alle Mitglieder diverser Fachgesellschaften (ÖGGH, ÖGP, ACOASSO, ÖGHO) mit besonderem Interesse an Klinik und/oder Forschung an Gastro-intestinalen Stromatumoren. Das Register hat kein formales Statut und keine formale Mitgliedschaft. Zur aktiven Mitarbeit und zur Teilnahme an den Sitzungen bedarf es keines Antrags. Die Daten werden im Rahmen der Frühjahrstagung der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie einmal jährlich präsentiert. Das Österreichische GIST-Register hat sich zum Ziel gesetzt, Daten von verschiedenen Krankenhausabteilungen, die Patienten mit GIST operieren, medikamentöse Therapien verabreichen oder deren Gewebe untersuchen, zu sammeln und statistisch aufzubereiten. Diese Auswertungen werden allen teilnehmenden Zentren zur Verfügung gestellt. Die medizinische Datenbank soll dazu beitragen, eine epidemiologische Datenbasis zu erstellen und mehr Informationen über diese seltene Erkrankung zu sammeln, um künftig nach bessere Behandlungserfolge zu erzielen. Daten dieser seltenen Tumorerkrankung sind besonders wertvoll, denn sie helfen, aktuelle und entstehende Behandlungsmuster zu erfassen und Empfehlungen zur besten klinischen Praxis auszusprechen. Die Behandlung von GIST ist komplex und hat sich seit Zulassung von Imatinib für den metastasierten GIST schnell weiterentwickelt. Da inzwischen eine gezielte Therapie und neue Mittel verfügbar sind, werden sich die therapeutischen Möglichkeiten in Zukunft noch weiter entwickeln. Zudem wird durch die zentrale Erfassung und Auswertung der Daten ein wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung in der fächer-übergreifenden Behandlung geschaffen. Vorrangiges Ziel des vorliegenden Jahresberichts ist es, einen umfassenden Überblick über die bisherige Arbeit ausgewählter Zentren und einen Einblick in prälimin

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