Transkulturelle Kommunikation

Kommunikation gebiert Kultur. Damit sind beide untrennbar miteinander verbunden. Diese Kulturgebundenheit unserer Kommunikation (und auch unseres Handelns) wird im Seminar thematisiert. Dadurch werden die eigenen Kommunikationsstile bewusst, die in interkulturellen Bedeutungszusammenhängen Kommunikations und Handlungsabläufe (mit-) steuern. Interkulturelle Kommunikation ist in schwierigen zwischenkulturellen Beziehungen ein wichtiger Beitrag, um sachgerecht handeln zu können. Das Aneignen gezielter Coping-Strategien bei Stress, Ärger usw. mit Hilfe des kommunikativen Ansatzes der „Gewaltfreien Kommunikation“ von Marshall B. Rosenberg steht im Mittelpunkt. Mit dieser Mediationsform können Störungen, interkulturelle Missverständnisse und Konflikte begegnet werden. Insgesamt wird dadurch eine Erweiterung der Beziehung zu sich selbst und den Anderen respektive Patienten und deren Familien gestärkt. Denn: jeder erlebte Unterschied ist eine neue Information und eröffnet den Beteiligten somit einen neuen Eindruck und erlaubt ein erweitertes Verhaltensrepertoire. Die Beschäftigung mit diesem Thema soll die Akzeptanz des „Anderen“ fördern und somit in Konfliktsituationen für beide Parteien Zufriedenheit herstellen (win-win-Situation).

Inhalte:

  • Warum interkulturelle Kommunikation?
  • Kommunikation und interkulturelle Beziehungen
  • Kultur als Kommunikationsprodukt
  • Wer oder was bestimmt Kultur?
  • Kommunikationsmodell der „Gewaltfreien Kommunikation“ (nach M. Rosenberg)
  • Wie bildet sich eine zwischenmenschliche Beziehung?
  • Umgang mit Konflikten (interkulturelle Fallbeispiele)
  • Pflegerelevante „Störfälle“ in der interkulturellen Begegnung und lösungsorientierte Ansätze
  • Die Bedeutung und Wirkung von Tabus
  • Interkulturelle Interaktions- und Kommunikationskompetenz

Zielgruppe:
alle Berufsgruppen

 

Franz PlasserMag. Franz Plasser
DGKP (Intensiv- und Dialysepflege), Studium der Ethnologie, Kultur- und Sozialanthropologie/Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Islam, Systemische Trainerausbildung und Ausbildung in „Gewaltfreier Kommunikation“ nach M. Rosenberg, Gründung des Vereins „Trans-Kult“ – Büro für soziale Integration und Interkulturelle Kompetenz, Hospiz-Mitarbeiter

 

Datum:
27.03.2015
08:00 – 16:00Uhr

Teilnehmerzahl:
min. 12 Personen
max. 16 Personen

Ort:
Seminarraum Akademie Wels

Kosten:
395,00 Euro

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akademie wels