Treffpunkt Hygiene

Treffpunkt Hygiene
Warum gibt es Hygienerichtlinien zu Handschmuck, Piercing & Co?

„Was bedeutend schmückt, es ist durchaus gefährlich!“ (Johann Wolfgang von Goethe, 1803). Hatte Goethe etwa Recht?

Mikroorganismen können sich an Händen, Haaren, Schmuck und Kleidung festsetzen und so von Mensch zu Mensch übertragen werden. Durch richtiges persönliches Verhalten können die Mitarbeiter in Gesundheits- und Pflegebereichen wesentlich dazu beitragen, dass die Verbreitung von Infektionserreger unterbunden wird. Aber auch der eigene Schutz vor Infektionen ist zu beachten.

Inhalt:
In diesem Vortrag werden Hygienerichtlinien zu Schmuck im Bereich der Hände wie Ringe und künstlichen Fingernägel sowie zu Piercings etc. auf Basis nationaler und internationaler Literatur in Hinblick auf ihre Bedeutung in der Infektionsprävention analysiert.

Nach einem Blick in die Geschichte, einer Übersicht über die verschiedenen  Schmuckformen“ und mögliche Gefahren werden unter anderem folgende häufig gestellte Fragen behandelt:

  • Warum darf ich keine künstlichen Fingernägel tragen?
  • Ist der Ehering auch ein Problem? Ich trage ohnehin meist Handschuhe.
  • Beeinflusst Handschmuck die Wirksamkeit der Händedesinfektion?
  • Lässt sich überhaupt ein Zusammenhang mit nosokomialen Infektionen herstellen?
  • Meine Piercings und Tattoos sind doch kein Problem, oder?

 

Ziele:

  • Sicherheit für Patienten und Personal
  • Update
  • Bewusstseinsbildung

 

Zielgruppe:
alle Berufsgruppen

Datum:
01.03.2017
16:15 Uhr

Ort:
Schlössl
Klinikum Wels-Grieskirchen, Standort Grieskirchen

Kosten:
10€
für Klinikum-MitarbeiterInnen kostenfrei
um Anmeldung wird gebeten

 

Binder Andrea
Andrea Binder, MBA MSc

DGKS, Akad. Expertin in der Krankenhaushygiene, FK-LG I-III,
Akad. Lehrerin für Gesundheits- und Pflegeberufe,
Krankenhaushygiene Klinikum Wels-Grieskirchen

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