BP-NET-Register

Das österreichische Register hat sich zum Ziel gesetzt, von verschiedenen Krankenhausabteilungen, die Patienten mit neuroendokrine Tumoren der Lunge operieren, medikamentös behandeln oder deren Gewebe untersuchen, retrospektive und prospektive Daten zu sammeln und in Statistiken aufzubereiten. Diese Auswertungen werden allen teilnehmenden Zentren zur Verfügung gestellt. Die medizinische Datenbank soll dazu beitragen, eine epidemiologische Datenbasis zu erstellen und mehr Informationen über diese seltene Erkrankung zu sammeln um künftig immer bessere Behandlungserfolge zu erzielen.
Daten dieser seltenen Tumorerkrankung sind besonders wertvoll, denn sie helfen aktuelle und entstehende Behandlungsmuster zu erfassen und Empfehlungen zur besten klinischen Praxis anzusprechen. Die Behandlung von Patienten mit Lungen-NET ist komplex und hoch interdisziplinär. Die Entwicklung zielgerichteter systemischer Therapien hat das tumorspezifische therapeutische Armamentarium erheblich bereichert. Welchen Stellenwert diese Therapieoptionen bei Lungen NETs haben bleibt gegenwärtig allerdings noch Gegenstand der Diskussion. Die Datenerfassung im Rahmen des Registers soll zur Lösung dieses Problems beitragen.
Zudem wird durch eine zentrale Erfassung und Auswertung der Daten ein wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung in der fächerübergreifenden Behandlung geschaffen.
Es wird angeboten, die Daten an Ihrem Zentrum vor Ort durch einen unserer Mitarbeiter zu dokumentie¬ren. Einverständniserklärungen werden zur Verfügung gestellt. Bitte wenden Sie sich an die Clinical Trial Unit der Akademie der Kreuzschwestern Wels unter der Nummer 07242/415 6567.

 

Kontakt

 

Einschlusskriterien:

Histologischer Nachweis eines nachfolgenden Lun­gen-NET Subtyps:

  • niedrig malignes typisches Carcinoid (TC)
  • intermediär malignes atypisches Carcinoid (AT)
  • höher malignes großzelliges neuroendocrines Car­cinom (LCNEC)
  • hoch malignes kleinzelliges neuroendokrines Car­cinom (SCLC)

Erstdiagnosestellung ab dem Jahr 2010

Vorliegen der Einwilligungserklärung (bei Minderjäh­rigen muss, sofern erforderlich, die Einwilligung und Zustimmung der Eltern vorliegen).

 

Ausschlusskriterium

Wenn es nach Meinung des Prüfarztes unwahrschein­lich ist, dass für diesen Patienten Informationen zur Verlaufskontrolle gesammelt werden können, weil diese nicht verfügbar sind.

 

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akademie wels

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