Gewalt kennt kein Alter

Über den Umgang mit und die Unterstützung von gewaltbetroffenen älteren Frauen im Pflege- und Gesundheitssystem

Gewalt an älteren Menschen ist ein weltweites Problem, das mit Menschenrechtsverletzung, Geschlechterungerechtigkeit, häuslicher Gewalt, strukturellen Rahmenbedingungen in Institutionen und von einer starken Zunahme der älteren Bevölkerung und von Hochbetagten zu tun hat.
Dieser Vortrag thematisiert die Unterstützung von gewaltbetroffenen älteren Frauen in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Ältere Frauen erfahren spezifische und vielschichtige Benachteiligungen, weil sie einem dreifachen Risiko ausgesetzt sind: sie sind alt, von Gewalt betroffen und weiblich. Dazu kommt, dass sich ältere Frauen oft in einem Netz komplexer Abhängigkeiten befinden und von gesundheitlichen Problemen und ökonomische Unsicherheiten betroffen sind. Bei der Unterstützung dieser Frauen spielen Pflege-Gesundheitseinrichtungen eine entscheidende Rolle, da sie die Möglichkeit haben, Verdacht auf Gewalt zu identifizieren.

Inhalte:
•Herausforderungen, die die immer älter werdende Gesellschaft vor allem für das Pflege- und Gesundheitssystem und seine Leistungsangebote mit sich bringt
•Ausmaß der Gewalt an älteren Frauen
•Geschlechtsspezifische Gewalt an Frauen, häusliche Gewalt, Sexualität im Alter und sexuelle Gewalt
•Risikofaktoren von gewaltbetroffenen älteren Frauen
•Erkennen, Ansprechen und Dokumentation von Gewalt
•Hilfestellung für ältere gewaltbetroffene Frauen

Datum:
24.01.2018
16:15 Uhr

Ort:
Vortragssaal
Klinikum Standort Wels

Kosten:
10 Euro
Klinikum- bzw. Kreuzschwestern-Mitarbeiter frei

Anmeldung bis eine Woche vor Beginn erbeten!

 

 

Mag. Maria Rösslhumer
Geschäftsführerin Verein Autonome
Österreichische Frauenhäuser

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akademie wels