Foto Hospizlehrgang

Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung

5. Hospizlehrgang

Beginn: 24. September 2020

Fragen

Haben Sie noch Fragen, wir beraten Sie gerne.
Sabine Leithner, MSc +43 (0) 7242 / 415 – 93730

Die aktuellen Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender

Kosten
€ 860,00 inkl. 20 % MwSt. zzgl Übernachtung Modul 1, Modul 5
Veranstaltungsort
Modul 1, 5: Seminarhaus St. Klara in Vöcklabruck
(Die Übernachtung bei Modul 1 ist verpflichtend)
Modul 2, 3, 4: Klinikum Wels-Grieskirchen, Standort Wels – Grieskirchner Str. 42, 4600 Wels
Max. Teilnehmerzahl
18 Personen
Ziele

Ziele des Lehrgangs

Das Ziel dieses Lehrgangs ist die Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer sowie mit den Erfordernissen der Begleitung schwerkranker Menschen, damit ein lebenswertes Leben bis zuletzt ermöglicht wird.
Im Wesentlichen geht es um die Vermittlung von Haltung, denn das wichtigste Instrument in der Begleitung von Schwerkranken und deren Angehörigen ist der Begleiter, die Begleiterin selbst. Dabei kommen dem „bloßen“ Dasein, dem Sich-zurücknehmen, dem Aushalten von Ohnmacht und der Wertschätzung gegenüber dem Anderssein des Gegenüber eine zentrale Bedeutung zu. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und das Lernen aus Erfahrung sind wesentliche Bestandteile, persönliche Grenzen werden dabei respektiert. Die Selbsterfahrung ist wiederkehrender Bestandteil aller Lernfelder.

Methoden

Theorie-Inputs, Fallbeispiele, Diskussionsrunden, Kleingruppenarbeit

Methoden
Zielgruppe

Zielgruppe

  • Menschen, die sich aus vielfältigen Gründen vertiefend mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzen wollen
  • Menschen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit schwerkranke und sterbende Menschen begleiten (z. B. Personen aus Gesundheits- und Krankenpflegeberufen, Mitarbeiter aus den Bereichen der Familien-, Behinderten- und Altenarbeit, ÄrztInnen, etc.)
  • Menschen, die ehrenamtlich in der Hospizbewegung mitarbeiten wollen

Allgemeine Informationen

Aufbau
Theorie: 100 Einheiten
Praktikum: 40 Stunden


Praktikum
Praktikumsstellen sind in Absprache mit der Lehrgangsleitung in einer Hospiz- oder Palliativeinrichtung frei wählbar. Das Praktikum wird in einem ausführlichen Feedbackgespräch reflektiert.

Hinweise

Der Lehrgang ist keine Berufsausbildung, kein Selbsterfahrungsseminar und keine Trauergruppe für Betroffene. Daher ist die Teilnahme am Lehrgang für Menschen, die sich selber in der Trauerverarbeitung befinden, nicht geeignet.

Aufgrund der sehr intensiven Auseinandersetzung mit den Lebensthemen wird empfohlen, gut zu überlegen, ob in der gegenwertige Lebenssituation ausreichend Ressourcen für die Teilnahme am Lehrgang vorhanden sind.

Lehrgangsleitung & Referenten

  • Lehrgangsleitung

    Sabine Leithner, MSc – akad. Expertin Palliative Care
    Akademie Wels, Palliative Care Klinikum Wels-Grieskirchen

    Roswitha Porinski, MSc – akad. Expertin Palliative Care
    Klinikum Wels – Grieskirchen

    Die Lehrgangsleitung bringt umfassende Erfahrungen aus der Erwachsenenbildung und der Hospiz – und Palliativarbeit mit. Sie ist bei den Modulen durchgehend anwesend.

  • Referenten

    • Dr. Johann Baumgartner, Dachverband Hospiz
    • Dr. med. Tilli Egger, Psycho- und Strahlentherapeutin, Wien
    • Jörg Fuhrmann MSc (Palliative Care), DGKP, Hausleitung Seniorenheim Haus Barbara
    • Claudia Hasibeder, Dipl. Past. Ass., Seelsorge am Klinikum Wels-Grieskirchen
    • MMag. Günter Herrnhof, Jurist, Klinikum Wels-Grieskirchen
    • Elke Kohl, Kinder-Jugend-Familientrauerbegleitung
    • Sabine Leithner, MSc, DGKP, Palliative Care Klinikum Wels-Grieskirchen
    • Roswitha Porinski, MSc, DGKP, Palliative Care Klinikum Wels-Grieskirchen
    • Mag. Dr. Martin Prein, Psychologe, Thanatologe
    • Prof. Dr. Franz Schmatz, Psychotherapeut, Seelsorger
    • Dr. Johann Zoidl, Palliativstation BHS Linz
    • (Änderungen vorbehalten)Die ReferentInnen des Kurses haben einschlägige Erfahrung in der Begleitung und Betreuung von Menschen in Krisen und Trauersituationen. Sie bringen multiprofessionelle Perspektiven aus Krankenpflege, Medizin, Seelsorge und psychosozialen Bereich ein.