Foto Palliativ-KonferenzPalliative CarePalliative Care

Beginn: 16. Jänner 2020

ÖÄK-Diplom

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Die aktuellen Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender

Kosten € 2.460,00 inkl. 20 % MwSt.
Firmenbonus: ab drei Teilnehmer einer Einrichtung € 2.160,00
inkl. 20 % MwSt. pro Teilnehmer
Veranstaltungsort
Klinikum Wels-Grieskirchen, Standort Wels
Max. Teilnehmerzahl
24 Personen
Ziele

Ziele der Weiterbildung

Die TeilnehmerInnen

  • setzen sich mit der eigenen “Lebensmelodie” und Sterblichkeit auseinander.
  • verstehen Palliative Care als Haltung.
  • reflektieren medizinische, pflegerische, psychologische, spirituelle Aspekte und erspüren das “Eigentliche in den Zwischenräumen”.
  • nehmen Spannungsfelder in der Palliative Care wahr und gestalten sie.
  • lernen palliative Pflegekonzepte kennen.
  • schaffen oder fördern Strukturen, die palliatives Handeln ermöglichen.
  • sind befähigt, Menschen in palliativen Situationen so zu begleiten, dass deren Bedürfnisse und Würde in jeder Lebensphase gewahrt bleiben.
  • erkennen und nutzen die multiprofessionellen Fähigkeiten.

Methoden

Theorie-Inputs, Fallbeispiele, Diskussionsrunden, Kleingruppenarbeit, Verfassen einer schriftlichen Abschlussarbeit in einer Projektgruppe.

Methoden
Zielgruppe

Zielgruppe

  • Diplomiertes Pflegepersonal, Pflege(fach)assistentInnen
  • ÄrztInnen
  • SeelsorgerInnen
  • SozialarbeiterInnen
  • PsychologInnen
  • PhysiotherapeutInnen u.a. TherapeutInnen

Allgemeine Informationen

Aufbau
Theorie: 160 EH à 45 Min.
Praktikum: 80 Stunden


Praktikum
Dauer: 80 Stunden
(davon 40 Stunden in der eigenen Einrichtung anrechenbar)
Praktikumsstellen sind in Absprache mit der Lehrgangsleitung frei wählbar.

European Credit Transfer System (ECTS)
23,5 Credits

Interprofessionelle Abschlussarbeit
Die Abschlussarbeit ist wesentlicher Bestandteil der Weiterbildung. Sie soll zeigen, dass sich die TeilnehmerInnen in selbstgesteuertem und gemeinsamem Studium mit einem Aspekt von Palliative Care auseinander gesetzt und das in der Weiterbildung erworbene Wissen umgesetzt haben.
Das Thema sollte so gewählt werden, dass die TeilnehmerInnen davon an ihrem Arbeitsplatz profitieren können. Es können fachliche, organisatorische oder psychosoziale Themen behandelt werden.
Die Arbeit wird in einer Gruppe von 2-4 TeilnehmerInnen geschrieben.

Hinweise

  • Die Weiterbildung entspricht dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz § 64. Die erfolgreiche Absolvierung berechtigt zum Führen der Zusatzbezeichnung „Palliativpflege“.
  • Die Weiterbildung gilt als Stufe 1 (Basisstufe) des Universitätslehrgangs „Palliative Care“ der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg in Kooperation mit Dachverband Hospiz Ö und berechtigt somit zur Teilnahme an den weiteren Stufen (akad. Experte / Master).
  • Die Weiterbildung ist bei der Österreichischen Akademie der Ärzte für das ÖÄKDiplom approbiert.

Lehrgangsleitung & Referenten

„Wenn wir beabsichtigen, einen Menschen zu einer bestimmten Stelle hinzuführen,
müssen wir uns zunächst bemühen, ihn dort anzutreffen, wo er sich befindet
und dort anfangen.
Wenn ich wirklich einem Anderen helfen will, muss ich mehr verstehen als er.
Zuallererst muss ich jedoch begreifen, was er verstanden hat. Falls mir das nicht gelingt,
wird mein Mehr-Verständnis für ihn keine Hilfe sein. Würde ich trotzdem mein
Mehr-Verständnis durchsetzen, dürfte dies in meiner Eitelkeit begründet sein.“

Søren Kiergegaard

  • Lehrgangsleitung

    Sabine Leithner, MSc – akad. Expertin Palliative Care
    Akademie Wels, Palliative Care Klinikum Wels-Grieskirchen

  • Erweiterte Lehrgangsleitung

    Ing. Peter Haidinger – ehrenamtlicher Krankenhaus-Seelsorger
    Pia M. Hofmann – GF Akademie Wels
    Roswitha Porinski, MSc – akad. Expertin Palliative Care, Klinikum Wels – Grieskirchen
    Dr. Christian Roden – Leitung Palliativstation Barmherzige Schwestern Ried
    Univ. Prof. Dr. Josef Thaler – Vorstand IV. Interne Abteilung Klinikum Wels – Grieskirchen; Akademie Wels

  • Referenten

    • Dr. med. Johann Baumgartner, Dachverband Hospiz Österreich
    • Dr. med. Tilli Egger, Psycho- und Strahlentherapeutin, Wien
    • Mag. Christian Freisleben-Teutscher, Journalist, LV Hospiz OÖ
    • Dr. med. Christina Grebe MSc, Palliativstation Vöcklabruck, LV Hospiz OÖ
    • Mag. Werner Gruber, Barmherzige Brüder – Raphael Hospiz
    • Dr. phil. Felix Grützner, Lebenstänzer, ALPHA Rheinland
    • Jörg Fuhrmann, MSc, Alten- und Pflegeheim Thalheim
    • MMag. Günther Herrnhof, Klinikum Wels-Grieskirchen
    • Elke Kohl, Kinder-, Jugend-, Trauerbegleitung, St. Pölten
    • Martina Kern, Zentrum f. Palliativmedizin Malteser Krankenhaus Bonn/Rhein
    • Sabine Leithner, MSc, Klinikum Wels-Grieskirchen und Akademie Wels
    • Mag. Dr. rer. nat. Martin Prein, Thanotologe, Psychologe, Linz
    • Dr. med. Harald Retschitzegger, MSc, Wien
    • Dr. Christian Roden, Palliativstation Barmherzige Schwestern Ried
    • Univ. Doz. Dr. Franz Schmatz, Theologe, St. Pölten
    • Rainer Simader, Physiotherapeut, München
    • Prim. Univ. Prof. Dr. Josef Thaler, Klinikum Wels-Grieskirchen und Akademie Wels
    • Mag. Thomas Wienerroither, Psychologe, Palliativstation Vöcklabruck
    • MR Dr. med. Wolfgang Wiesmayr, Allgemein- , Geriatrie- und Palliativmedizin, Vöcklabruck
    • Dr. med. Hans Zoidl, Palliativstation Barmherzige Schwestern Linz
      (Änderungen vorbehalten)

Rückmeldungen bisheriger Teilnehmer/innen

„Es sind viele Themen, von denen ich sehr profitiert habe. Bestattung, Haltung und Spannungsfelder in PC, Kommunikation…“

„Eine sehr lehrreiche Erfahrung, auch die Sichtweise auf einen selber“.

„Meine Erfahrungen wurden nicht nur erfüllt sondern übertroffen. Die Themen wurden direkt, respektvoll und empathisch behandelt“.

„Es war für mich eine sehr spannende und fordernde Zeit. Wo sich viel mit dem Tod und vor allem auch für meinen eigenen Tod bzw. Sterben zum Auseinandersetzen war. Ich wusste nicht, was auf mich zukommen würde oder wie es aufgebaut ist. Aber meine Ziele, die ich mir gemacht habe und warum ich die Ausbildung gemacht habe, wurden für mich beantwortet und haben mir Sicherheit gegeben.“

„Ich habe so viel Wertschätzung, Empathie, Respekt erlebt- das hat so gutgetan. Damit hat sich auch meine Haltung zu mir selbst verändert, was in meiner Umwelt (Arbeit, Familie..) spürbar ist“.

„Es wurden von tollen Persönlichkeiten Vorträge gehalten. Es war sehr interessant und ich durfte viel davon lernen. Ich merke, dass ich mich im Umgang mit Sterbenden sicherer fühle“.

„Die spannenden Vorträge stellten den größten persönlichen Gewinn dar. Ich habe damit ein tolles Werkzeug erhalten, meine Meinung besser zu vertreten, Fortschritte in der Kommunikation gemacht und „warum ich was mache“ u.v.m.“.