Schmerz und Humor

Tragik und Komödie liegen oft sehr nahe beisammen. Wo könnte man das mehr spüren als in Phasen des Leids?
Bei vielen (Schmerz-)Patienten sind der Schmerz und das angehäufte Pech in ihrem bisherigen Leben die Hauptthemen. Gerade in diesen Zeiten ist der Blick vorab auf das Negative gerichtet. Hier kann Humor helfen die Optik zu verändern. Die Frage lautet nicht: „was geht nicht mehr?“ sondern: „was ist noch möglich?“ Auf diese Weise finden Betroffene leichter zu Freude und Lust am Leben.

Patienten, Angehörige und Helfer können gleichermaßen von einer humorvollen Grundstimmung profitieren. Humor schafft Distanz zum Unerträglichen, bringt Erleichterung und durchbricht die Sprachlosigkeit. Eine kleine Veränderung der Perspektive hilft allen Betroffenen, dem Leid offener zu begegnen und neue Blickwinkel zu gewinnen.

In Zeiten des technischen Fortschrittes braucht es mehr denn je Menschlichkeit. Humor ist ein ideales Mittel, diese Menschlichkeit im privaten und im Berufs-Alltag zu bewahren. Dazu ist es unumgänglich, die eigene humorvolle und fröhliche Grundhaltung zu entdecken und entfalten zu können.
Und: Humor steht uns jederzeit als eine mögliche Bewältigungsstrategie in schwierigen Situationen zur Verfügung.

 

Mag. (FH) Werner Gruber
Sozialarbeiter, im Leitungsteam des Raphael Hospizes Salzburg , Spiel- und Theaterpädagoge, „Humorbotschafter“ mit zahlreichen Seminaren und Vorträgen in Österreich, Deutschland, Schweiz und Südtirol

 

Datum:
26.09.2018
19:15 Uhr

Ort:
Klinikum Standort Wels
Ärztebibliothek

Anmeldung:
bis 19.09.2018
office@akademiewels.at

Kosten:
10 EUR
Klinikum-Mitarbeiter frei

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akademie wels

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